Museumshafen Borstel

Die Hartje Werft

 
         
  Hartje Werft
Foto von Hans Peter Ritscher

Museumshafen Borstel
Geo Wolters 1925
1657 Erwähnung von zwei Schiffszimmerern am Borsteler Hafenrand, die Ausbesserungen und kleinere Neubauten durchführen.

Die Werft hat ihren Standort an der Südost-Ecke des Hafen, kurz hinter der Einmündung der Zester in den Elbearm.

1781 nimmt Garlef Hartje an einer Versammlung Altländer Schiffszimmerer teil, wobei die Hannoversche Regierung sich über Werftkapazitäten informieren will und Subventionen für Schiffe, die von Landeskindern in Auftrag gegeben, in Aussicht stellt.

1785 und 1788 baut der Schiffszimmerer Hartje am Borsteler Hafen zwei Ewer „mit eigenen Händen“, geeignet „in der Nähe und in der Ferne auf Wasser und Strömen zu fahren“.

In den 30er Jahren des 19.Jahrhunderts werden nach dem Niedergang infolge einer ausgedehnten Wirtschaftskrise, bei Hartje wieder mehrere große Fahrzeuge gebaut.
So liegen 1834 fünf größere Schiffe auf den Helgen.
Vorübergehend wird die Weft von H.J. Peters geführt, ehe sie wieder in den Familienbesitz der Hartjes zurückkehrt.

Die Werft bleibt auf Holzbauten – Ewer, Jollen, Ruderboote, auch zahlreiche Reparaturarbeiten spezialisiert.
Noch 1911 herrscht auf dem Gelände reger Betrieb.

Nach dem 1. Weltkrieg werde aber keine Holzschiffe mehr angefragt und die Werft schließt ca. 1926.
Das linke untere Bilde zeigt die Werft 1926.

 
         

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